Aufrufe
vor 11 Monaten

Rechenzentrum Ostschweiz Sonderseite 2 - Medienpartnerschaft St. Galler Tagblatt

Am Samstag, 11. März 2017 ist im Rahmen der Medienpartnerschaft mit dem St. Galler Tagblatt die Sonderseite 2 zum Rechenzentrum Ostschweiz erschienen.

Rechenzentrum Ostschweiz Sonderseite 2 - Medienpartnerschaft St. Galler

2 Sonderseite Rechenzentrum Ostschweiz Samstag, 11. März 2017 Das Rechenzentrum Ostschweiz wird ein Schmelztiegel modernster Technik Kraftwerk Das Rechenzentrum in Gais soll ein riesiger Datenspeicher für Ostschweizer Unternehmen und gleichzeitig ein Solar- und Wärmekraftwerk für die ganze Region sein. Seit Januar steht in Gais die Bautafel zum Rechenzentrum Ostschweiz. Mit grossen Buchstaben steht dort: «Das grünste Rechenzentrum der Schweiz». Ein paar Meter weiter weg wird gebaggert, gebohrt und die Erde umgewälzt. Hier entsteht ein Massivbetonbau mit kaum Öffnungen. Ist das Rechenzentrum Ostschweiz einmal gebaut, wird es durch einen elektronisch überwachten Zaun gesichert und nur mit PIN, Badge und Biometrie zu betreten sein. Also was entsteht da eigentlich in diesem idyllischen Dorf Gais, und was genau ist daran so grün? Die Bauherrin, die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG, gibt Aufschluss. Das Rechenzentrum Ostschweiz bezeichnet sich aus drei guten Gründen als «Grünstes Rechenzentrum der Schweiz». Mit seinem höchst innovativen Kühlsystem, das aufgrund der Höhenlage in Gais eingesetzt werden kann, ist es äusserst energieeffizient. Die anfallende Abwärme wird direkt im Wärmeverbund genutzt. Das Rechenzentrum ist also Datenspeicher und gleichzeitig Wärmekraftwerk. Es produziert über Solarpanels eigenen Strom und ist damit zusätzlich ein grosses Photovoltaik-Kraftwerk. Erklären wir das genauer. Der Strombedarf des Rechenzentrums Ostschweiz entspricht dem von rund 3000 Haushalten. Genutzt wird der Strom für den Betrieb hunderter Server sowie für die Kühlung und den Wärmeaustausch. Der sogenannte Energieeffizienzwert beurteilt die Effizienz des Energieeinsatzes und besagt, wie viel Energie für Kühlung und Wärmeaustausch eingesetzt werden muss. Unternehmensserver werden mit einem durchschnittlichen Energieeffizienzwert von 1,8 betrieben. Das heisst, an üb lichen Serverstandorten werden zusätzlich 80 Prozent der Energie für Kühlung und Wärmeaustausch eingesetzt. Das Rechenzentrum Ostschweiz hat einen Energieeffizienzwert von 1,15 und damit den besten der Schweiz. Es braucht nur 15 Prozent zusätzliche Energie für die Kühlung und den Wärmeaustausch. Verlagern also die Unternehmen ihre Server in das Rechenzentrum Ostschweiz, führt das zu rund 36 Prozent weniger Stromverbrauch. Gerechnet auf die Grösse des Rechenzentrums entspricht diese Einsparung dem Strombedarf von 1700 Haushalten. Die Abwärme, die das Rechenzentrum produziert, wird direkt weiterverwendet. Im Wärmeverbund hilft sie der Bergkäserei Gais, pro Jahr rund 10 Millionen Liter Milch zu erhitzen. Auf diese Weise können rund 1,5 Millionen kWh Erdgas eingespart werden. Zusätzlich können mit dieser Abwärme weitere 150 Haushalte mit Wärme für Heizung und Brauchwasser oder auch weitere Betriebe versorgt werden. Die Solarpanels auf dem Dach sowie rundum an den Fassaden werden jährlich rund 230 000 kWh Energie produzieren. Diese wird komplett im Rechenzentrum Ostschweiz selbst verbraucht. Spektakuläre Zahlen zum Rechenzentrum Riesiges Photovoltaik-Kraftwerk Photovoltaik-Panels werden das gesamte Gebäude des Rechenzentrums umhüllen. Dach und Fassade produzieren damit 230 000 kWh Energie pro Jahr, was dem jährlichen Energiebedarf von rund 50 Haushalten entspricht. Das Rechenzentrum deckt damit einen Teil des eigenen Bedarfs. Beeindruckende Energieeffizienz Verlagern die Unternehmen ihre Server in das Rechenzentrum Ostschweiz, führt das zu 80 Prozent weniger Stromverbrauch für Kühlung und Wärmeaustausch. Gerechnet auf die Grösse des Rechenzentrums Ostschweiz kann so der Strom von 1700 Haushalten eingespart werden. Unvorstellbare Datenmengen In Innern des Rechenzentrums Ostschweiz werden sich gigantische Datenmengen befinden. Eine vorsichtige Hochrechnung besagt, dass das Datenvolumen von 4 Milliarden DVDs darin Platz haben wird. Würde man alle diese DVDs zu einem Turm stapeln, hätte dieser eine Höhe von 4900 Kilometern. Das entspricht der Ausdehnung von der Ost- bis zur Westküste der USA. So viele Daten auf kleinstem Raum. Im ländlichen Gais. Gewaltiges Wärmekraftwerk Die Abwärme, die aufgrund des Kühlvorgangs entsteht, wird im Wärmeverbund genutzt. Sie hilft in der benachbarten Bergkäserei Gais dabei, die Milch aufzuwärmen. Dieses Unternehmen verarbeitet pro Jahr knapp 10 Millionen Liter Milch. Die Tagesleistung von 340 000 Kühen. Die Käserei ersetzt durch die Nutzung der Abwärme die Energie von rund 1,5 Millionen kWh Erdgas pro Jahr. Mit der Abwärme des Rechenzentrums könnten zusätzlich zur Käserei weitere 150 Haushalte mit Wärme für Heizung und Brauchwasser versorgt werden. Das heisst mit dem Rechenzentrum Ostschweiz entsteht ein gewaltiges Wärmekraftwerk für die Region. IMPRESSUM Eine Sonderseite in Zusammenarbeit mit der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK). Redaktion: Verlagsredaktion St. Galler Tagblatt AG, sonderseiten.redaktion@tagblatt.ch, Telefon 071 272 73 52. Werbemarkt: NZZ Media Solutions AG, sonderseiten.inserate@tagblatt.ch, Telefon 071 272 77 77

Rechenzentrum

Datenblatt KMU Komplettpaket
Datenblatt Rack Space
Datenblatt Rack Lounge
Datenblatt Private Suite
Interview Datasign Generalplaner des Rechenzentrum Ostschweiz
SAK Unternehmensangebot VoIP und Unternehmensvernetzung
Übersicht Rechenzentrum Ostschweiz
Rechenzentrum Ostschweiz
Eine Chance für regionale Unternehmen
Wozu dient das Rechenzentrum?
Ein Kombikraftwerk nimmt Formen an
Rechenzentrum Ostschweiz Sonderseite 2 - Medienpartnerschaft St. Galler Tagblatt
Rechenzentrum Ostschweiz
Aufrichtefest Rechenzentrum Ostschweiz

ÜBER RECHENZENTRUM OSTSCHWEIZ

Zukunftsfähige IT-Infrastrukturen, sichere Datenhaltung und bedarfsorientierte IT-Gesamtlösungen für unsere Region.

Trägerin und Bauherrin